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DATEN UND FAKTEN

Wenn andere Sie für „dumm” verkaufen wollen,
finden Sie weiter unten seriöse Daten und Fakten!

BIND-SH   BÜRGERINITIATIVEN NETZWERK DITHMARSCHEN

Daten und Fakten

Die Windkraftanlagen haben bis heute
keine einzige Tonne CO2 eingespart.
Dies aus mehreren Gründen.

  • 1. Der Bau von WKA ist sehr ressourcen- und energieintensiv. Legt man die Stromerzeugungsleistung zu Grunde verbraucht eine WKA 15% mehr Stahlbeton und bis zu 80% mehr Kupfer, Stahl und Glas für ihren Bau als ein konventionelles Gaskraftwerk. Für den Bau wird eine erhebliche Menge an Primärenergie aufgewendet, z.B. um die 160 Tonnen Stahl für den Mast zu erzeugen, müssen 280 Tonnen Steinkohle verbrannt werden. Die Fundamente und Zuwegungen verschlingen 5.000 – 10.000 Tonnen Stahlbeton, der auch nicht ohne Primärenergie erzeugt werden kann. Hinzu kommen die Rotorblätter, die aus Glasfaser und aus Erdöl gewonnenen Kunststoffen bestehen. Das Maschinenhaus mit seinem Generator und der darin enthaltenen Kupferwicklung und unter Umständen auch Neodym-Magneten, die unter erheblicher Umweltverschmutzung aus seltenen Erden gewonnen werden. Weiterhin muss die gesamte Infrastruktur zur Ableitung der Strommenge wie Leitungen, Strommasten, Umspannwerke etc. dazugerechnet werden. All dies führt zu einem CO2-Fußabdruck, für den diese 1 WKA bis zu 10 Jahre Strom liefern muss, um das auszugleichen. Dies gilt aber nur, wenn die planerisch errechneten Volllaststunden praktisch auch erreicht werden. Naturbedingt ist dies aber nur selten der Fall und viele Anlagen werden vor dem Erreichen des Zeitpunkts der Erzeugung „sauberer“ Energie bereits repowert.
  • 2. Eine WKA liefert aber keinen kontinuierlichen, grundlastfähigen Strom. Man nennt dies volatile Energie. Die Schwankungen ihrer Ausgangsleistung sind extrem und gehen von Null bis zu einem Maximum bei dem aus Gründen der Netzüberlastung oder zu ihrem Schutz die WKA abgeschaltet werden müssen. Dies wird in der Branche zwar freundlicher klingend als „Abregeln“ bezeichnet, ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie keinen Strom mehr liefern. Aus diesem Grunde, und aus Gründen der Netzstabilität, können WKA grundsätzlich nur im Verbund mit gleichzeitig laufenden Kraftwerken konventioneller Art betrieben werden. Die Windbranche ist froh, wenn sie von 8760 Jahresstunden eine Volllaststundenzahl von 2000 Stunden erreicht. Dies gelingt bisher nur in Norddeutschland und Offshore, im Süden unserer Republik aber nicht. Das sind nur ca. 20% der installierten Leistung!Die Grundlast wird also nach wie vor mit ca. 80% durch Braunkohle, Steinkohle, Gas und Atomkraft erbracht. Dies wird sich auch in Zukunft nicht drastisch ändern können. Hinzu kommt, dass die Grundlastkraftwerke aufgrund der Windeinspeisung häufig nur im Teillastbereich betrieben werden können und damit nicht nur unwirtschaftlich arbeiten, sondern auch einen wesentlich höheren Schadstoff und CO2-Ausstoß aufweisen. Für einige Kraftwerke, auch mit modernster Technologie und damit relativ geringer Emission, führt die Unwirtschaftlichkeit dazu, dass der Betreiber sie vom Netz nimmt und die dann frei werdenden CO2-Zertifikate ins Ausland verkauft, wo sie dann von wesentlich schmutzigeren Kraftwerken verwendet werden, um Deutschland in Zeiten des Strombedarfs mit ihrem billigeren Strom zu versorgen. Was für ein Unsinn.
  • 3. Die starken Schwankungen der Stromerzeugung durch WKA führen nicht nur zu ihrer Abschaltung, sondern auch dazu, dass der Überhang an Stromproduktion ins Ausland entsorgt wird. Viele Nachbarländer schotten sich bereits dagegen ab, in dem sie an den Grenzen Phasenschiebertransformatoren installieren, um ihre eigenen Netze vor den starken Schwankungen durch deutsche Windenergie zu schützen. In vielen Fällen muss an der Strombörse sogar ein Negativpreis bezahlt werden, um Abnehmer zu finden. Dies führt zu einem erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden. Allein der Netzbetreiber TenneT beziffert die Kosten für diese „Notmaßnahmen“ im Jahr 2015 auf 500 Millionen Euro. Andere Netzbetreiber wie 50Hz, RWE und ENBW berichten ähnliche Zahlen. Mit jeder neu installierten WKA, die ja meistens größere Leistung bringt, steigen die Kosten, die im Wesentlichen durch die Stromkunden aufgrund des EEG aufgebracht werden müssen. TenneT rechnet mit einer kontinuierlichen Steigerung bis wenigstens ins Jahr 2020 und erwartet dann Gesamtkosten in einer Größenordnung von über 2 Milliarden Euro jährlich. Das ist die Ökonomie der vermeintlich grünen Energie. Politiker versuchen uns zu erklären, dass sich die zugegebenen, starken Schwankungen aus der Windenergie durch eine größere Anzahl von WKA auf einem größeren Gebiet gegenseitig kompensieren würden. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Auf Basis der öffentlich zugänglichen Einspeisedaten der größten Windenergieproduzenten wie Deutschland, Frankreich, Spanien, Belgien und Dänemark zusammen, lässt sich leicht erkennen, dass die Schwankungsbreite, anders als von der Politik erhofft, noch wesentlich größer wird und damit die Netzkapazität noch stärker belastet und die Null-Stellen in Folge von Schwachwind und Abschaltungen trotz der großen geografischen Fläche bestehen bleiben. 

Politik und Windkraftlobby versuchen der Öffentlichkeit weis zu machen, dass wir Strom in Zukunft speichern könnten, um so völlig unabhängig von Primärenergie zu werden. Dies ist eine Lüge, die sich leicht entlarven lässt und durch die Physik belegt ist. Elektrische Energie lässt sich grundsätzlich nicht in großem Maße speichern (Ausnahme elektronische Komponenten wie Kondensator und Spule für Kurzzeitspeicherung). Größere elektrische Energiemengen können nur durch Umwandlung in eine andere physikalische Form gespeichert werden. Zum Beispiel durch die hochgepumpte Masse an Wasser in einem Pumpspeicherwerk. Das größte Pumpspeicherwerk in Deutschland, Goldistal – mit einer Bauzeit von 16 Jahren – hat gerade einmal eine Kapazität, um für wenige Stunden das Wasser über Turbinen zurück in Strom zu verwandeln. Der Wirkungsgrad von Pumpspeichern ist dabei relativ gut, ca. 70%. Um aber auch nur den bestehenden Mittelwert der Windenergieerzeugung von ca. 6 – 7% des Strombedarfs über das ganze Jahr sicherzustellen, bräuchte man mindestens 600 derartiger Pumpspeicherwerke. Deutschland verfügt weder über die Geografie hierfür noch über die finanziellen Mittel. Speicherung der elektrischen Energie mit Hilfe von Akkumulatoren ist ebenfalls extrem teuer und aufgrund des schlechten Gesamtwirkungsgrades von ca. 50% wenig effizient. Noch schlechter schneidet das Konzept der Strom-zu-Gas und Gas-zu-Strom- Umwandlung mit einem ca. 15-20%tigen Gesamtwirkungsgrad ab

Zu einigen Umweltaspekten

Die Ausweitung der sogenannten „Windparks“ und die immer höher werdenden Anlagen haben die einstmalige Kulturlandschaft in Dithmarschen schon heute zerstört. Dithmarschen ist zu einem Industriegebiet verkommen und hat bereits jetzt schon eine installierte Leistung von deutlich über 340% des eigenen Strombedarfs. Wozu also noch mehr?

Fakt ist, dass nur die Grundeigentümer aufgrund der horrenden Pachterlöse, die Anlagenbetreiber, Planer und Investoren mit Hilfe der garantierten Vergütung durch das EEG schnell viel Geld verdienen, ohne dass es der Umwelt besser geht. Die Anwohner leiden unter dem erdrückenden Anblick der rotierenden Riesen und dem nächtlichen Rotlicht. Hinzu kommt die Wertminderung der Lebensqualität und der Immobilien!!!

Durch die immer größer werdenden Anlagen nehmen Turbulenzen und Luftdruck-schwankungen durch die riesigen Rotorblätter, deren Spitzen sich mit nahezu Schallgeschwindigkeit bewegen, immer stärker zu.

Die Verwaltungsbehörden und die selbsternannten Gutachter tragen eine Mitschuld an dem tausendfachen Mord an geschützten Fledermäusen, die durch das Baro-Trauma nach dem Durchflug durch die Rotoren elendiglich wegen geplatzter Lungen zu Grunde.

Behörden sind natürlich weisungsgebunden an das, was ihnen die Politik vorgibt. Die Politik jedoch hat sich zum Mittäter der Windlobby gemacht, die sie, wie einst Goethes Zauberlehrling, nun nicht mehr los wird.

Das andere Wildtiere ebenfalls erheblich in Mitleidenschaft gezogen werden und Singvögel ähnlich wie Fledermäuse unter Umständen ein Baro-Trauma erleiden, liegt auf der Hand. Geschredderte Greifvögel lassen sich nicht mehr verheimlichen und die Perversion dieses Naturschutzes lässt sich nur noch dadurch steigern, dass Brut- und Horstbäume von Greifvögeln wie Rotmilan und Adler, aber auch vom Schwarzstorch, bereits abgesägt wurden. Ob es da einen Zusammen gibt mit den Bemühungen, Genehmigungen für WKA zu erlangen, sei dahingestellt.

Zum Schall

Bei der bisherigen Genehmigungspraxis wird auch ein sogenanntes Schallgutachten erstellt. Gemäß TA-Lärm nach DIN 9613-2 (1999) wird dabei von einer punktförmigen Schallquelle in 30 m Höhe ausgegangen. Auf dieser Basis wird Schallausbreitung und –dämpfung am Boden theoretisch berechnet. Schon bei den jetzt installierten WKA stimmen diese Berechnungen nicht, denn ein Rotor von nur 40 m Radius und einer Nabenhöhe von 60 m repräsentiert eine Schall emittierende Fläche von 5.000 qm² bei einer Höhe von 20 bis 100 m.

Bei Anlagen mit einer Nabenhöhe von 92 m bis 149 m und Rotordurchmesser von 115 m entspricht die Schall emittierende Fläche pro WKA von über 10.000 m² !!!! Ist das punktförmig?

Hinzu kommt die Tatsache, dass die TA-Lärm nur vom hörbaren Schall ausgeht und die Emission unterhalb 63 Hz überhaupt nicht berücksichtigt. Die Ausbreitungsrechnung von Schall wird nach DIN 9613-2 durch den Luftdämpfungskoeffizienten Alpha berechnet. Für eine Frequenz von 500 Hz beträgt dieser Wert ca. 2 – 3 (abhängig von Lufttemperatur). Für eine Frequenz von 63 Hz jedoch nur 0,1. Damit breiten sich niederfrequente Schallwellen wesentlich weiter aus. Viele internationale Studien beweisen dies. Gerade diese tieferen Frequenzen und der Infraschall unterhalb 20 kHz beeinflussen aber den Organismus von Mensch und Tier.

Unterhalb von 63 Hz wird nach der TA-Lärm der Schalldruck aber überhaupt nicht erfasst. Die Anwendung der dB-A-Kurve anstelle der linearen dB-Kurve, welche das Auftreten der tatsächlichen Schalldrücke zeigt, lässt die auf den Organismus einwirkenden Druck-schwankungen außen vor.

Es wird immer wieder behauptet, dass es noch keine Studien zu niederfrequentem Schall und Infraschall gibt. Diese Behauptung ist unwahr. Bereits in den Weltkriegen I und II wusste man um die gefährlichen Auswirkungen von Infraschall und hat versucht, durch Infraschallkanonen Soldaten aus den feindlichen Schützengräben zu vertreiben. Auch heute soll die New Yorker Polizei bei kriminellen Hausbesetzern Infraschall benutzen, um Verbrecher zur Aufgabe zu zwingen.

Es gibt eine Vielzahl von medizinischen Studien zu niederfrequentem Schall und Infraschall, u.a . der WHO, der Ärztekammer, veröffentlicht im Deutschen Ärzteblatt, aber auch jüngere Erkenntnisse vom Fraunhofer-Institut, vom TÜV Österreich und aus Dänemark sowie aus Australien, Kanada, Portugal u.v.m. Eine umfangreiche Sammlung von Dokumenten und Links zu entsprechenden Untersuchungen liegt uns vor. Nur die deutschen Politiker der Energiewende ignorieren dies um jeden Preis.

In Dänemark haben Erkrankungen beim Menschen und Verhaltensstörungen bei Tieren dazu geführt, dass der dänische Staat eine auf Jahre angelegte Studie zum Infraschall in Auftrag gegeben hat. Daraufhin haben einige Gemeinden aus Sorge um die Gesundheit ihrer Bürger beschlossen, keine weiteren WKA zu errichten. Auch in Deutschland gibt es bereits seit längerem wissenschaftlich belegte und medizinisch anerkannte Fälle von gesundheitlichen Schädigungen an Mensch und Tier infolge von niedrigen Frequenzen und Infraschall, ohne dass Behörden darauf reagiert haben. Im Gegenteil. Betroffene Bürger werden als Esotheriker und Spinner abgetan weil der Satz zu gelten scheint: was man nicht sieht oder hört, schadet auch nicht.

Ganz so wie in der Vergangenheit bei Röntgenstrahlung und Kernenergie!!!

Das Arbeitsrecht verbietet Schwangeren in Räumen mit Infraschallbelastung zu arbeiten.

In vielen Ländern haben diese Erkenntnisse bereits zu erfolgreichen Klagen geführt und zu Gerichtsbeschlüssen, die eine Nachtabschaltung der Windkraftanlagen zwingend vorschreibt.

Die große Höhe bewirkt, dass keinerlei Bodendämpfung durch Vegetation oder Bebauung erfolgt. Damit reicht die Schalldruckausbreitung wesentlich weiter als bei bisherigen Anlagen. Es gibt Messungen in Deutschland, bei der die Schallwellen noch in 10 km Entfernung zur Windkraftanlage eindeutig messtechnisch nachgewiesen werden konnten. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass durch den Bau von mehreren Anlagen mit gleichem Rotordurchmesser auf relativ begrenztem Raum Interferenzen der Schalldruckausbreitung entstehen werden. Hierdurch entstehen Schalldruckamplituden, die örtlich wesentlich höher sind als die einer einzelnen WKA. Die WKA rotieren in etwa mit gleicher Drehgeschwindigkeit und erzeugen damit ein gleiches emittiertes Schalldruckmuster. Aber aufgrund der Abstände zueinander und der unterschiedlichen Höhen, ergeben sich unterschiedliche Laufzeiten und damit Interferenzen am Immissionsstandort. Durch die Summierung der Schallquellen aller Windkraftanlagen eines Gebietes wird es naturgemäß wesentlich lauter. Die Lautstärke einer einzelnen Geige ist eben geringer als die Lautstärke eines ganzen Orchester!

Nicht alle Menschen reagieren gleich auf niederfrequenten Schall und Infraschall. Schall und Infraschall kann aber bei Menschen Herz-Kreislauf-Probleme, zu hohen Blutdruck und damit verbunden ein erhöhtes Herzinfarktrisko, Schlaganfall, Schwindel, Übelkeit sowie Schlaf- und Konzentrationsstörungen auslösen bis hin zu Verhaltensänderungen. Der Einfluss von Lärmbelastung und niedrigen Frequenzen lässt sich in klinischen Studien belegen. Die Schalldruckschwankungen gehen durch das Körpergewebe und die Knochen direkt auf innere Organe wie z.B. das Stammhirn wo sie synchron zu körpereigenen Rhythmen zu Hormonausschüttung und damit verbundenem Stress führen. All dies wird bei der TA-Lärm nicht berücksichtigt und auch die Schwingungsausbreitung in Form von Körperschall über den Boden und wasserführende Schichten direkt in die naheliegenden Gebäude findet ebenfalls keine Beachtung, obwohl es auch hierzu Studien gibt.

Wir machen darauf aufmerksam, dass Behörden wie die Regierung, unserem Grundgesetz verpflichtet ist. Artikel 2, Absatz 2 besagt:

Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur aufgrund eines Gesetzes eingegriffen werden

Die TA-Lärm von 1999 ist kein Gesetz!

Eine Revision der TA-Lärm, insbesondere für die Anwendung im Hinblick auf WKA, ist dringend erforderlich. Sie ist bewiesener Maßen ungeeignet, da weder der Schallort noch die Schallfläche der einer WKA bzw. eines ganzen Windparks entspricht. Betrachtet man die Leistungen heutiger WKA mit 3 MW und berücksichtigt die Tatsache, dass nur etwa 25-30% der Windenergie in elektrische Energie umgewandelt werden kann, dann bleibt noch ein mindestens ebenso großer Anteil, der in Turbulenz, Druckschwankung und Reibung die Energie an die Umwelt abgibt. Dies führt zur Schalldruckausbreitung und übrigens auch zu Temperaturerhöhung in der Atmosphäre.